Dienstag, 10. Januar 2017

Pioneer Cabin Tree - berühmter Mammutbaum umgestürzt

Der "Pioneer Cabin Tree" war einer der berühmten oder der berühmtesten Mammutbäume - Sequiadendron giganteum - in Kalifornien im Calaveras Big Trees state park!
Seine Berühmtheit erlangte er dadurch, das in den 1880-Jahren durch seinen Stammfuß ein Hohlraum geschnitten wurde, der so groß war, daß man sogar mit einem Auto hindurchfahren konnte.

Diese riesige Wunde - vielleicht nicht nur diese - hat ihn auf Dauer geschwächt, so daß er wohl sowieso nicht mehr so vital gewachsen ist.
Bei einem schweren Sturm ist er in den letzten Tagen dann umgestürzt!


Das alte Foto zeigt, daß der Baum sogar schon bevor er ausgehöhlt wurde, eine riesige Wunde besaß, die anscheinend für den Durchlaß nur vergößert wurde.



(Quelle: https://www.facebook.com/TheEarthStory/


(By Lawrence & Houseworth -- Publisher [Public domain], via Wikimedia Commons)

Quellen der Bilder: 
Jim Allday (felled photos)
http://bit.ly/2iaDVzd
http://bit.ly/2ja5ze3
Tom Purcell (Standing)
https://flic.kr/p/MpUWL
Before carving:
http://bit.ly/2iaObav

Sonntag, 8. Januar 2017

Cryptomeria japonica - Japanische Sicheltanne

Ein exotischer Nadelbaum, der in unseren Breiten aber dennoch oft in Parks und Gärten zu sehen ist. ist die Japanische Sicheltanne, Cryptomeria japonica.
Hier hat ein Exemplar sehr schön seine kleinen kugeligen Zapfen und gleichzeitig die Knospen der männlichen Blütenstände des kommenden Jahres präsentiert!
Eine Auffälligkeit ist an vielen Zapfen zu erkennen: sie sind durchwachsen, das heißt, der Sproß wächst an der Zapfenspitze weiter. Da allerdings mit der Samenreife das Zapfengewebe abstirbt, überlebt auch der durchwachsende Trieb nicht, sondern ist bereits braun geworden! Diese Erscheinung belegt sehr anschaulich, daß es sich bei den Blüten und Zapfen um Modifikationen des Grundbauplanes von Sprossen handelt!





Samstag, 7. Januar 2017

Douglasie - Pseudotsuga menziesii

Viele Laien werden die Douglasie als "Tanne" oder bestenfalls "Fichte oder Tanne" ansprechen.
Dabei gibt es noch eine Reihe weiterer Gattungen, die bei uns angepflanzt häufig vorkommen!
Die Douglasie bildet bei uns besonders ansehnliche und hohe Bäume!
Die Nadeln sind lang und weich - erinnern an Tannen.

Hier geht es aber um die Zapfen: hängend, wie bei Fichten, und sie fallen auch als ganzes ab.
Das auffälligste sind aber die langen Anhängsel der Samen, die wie Zungen aus den Zapfen heraushängen - damit ist die Douglasie eindeutig zu erkennen!
Hier habe ich einige recht junge Exemplare, die aber schon extrem reich Zapfen trugen und in Sichtweite der Kamera hingen!




Dienstag, 20. Dezember 2016

Spathelia belizensis

Ein Name, den auf Anhieb niemand kennt!
Man liest zwar immer wieder von Neuentdeckungen - aber dass eine Baumart neu entdeckt wird, die eigentlich so auffällig ist, dürfte doch recht selten sein.

Spathelia belizensis wurde von den Botanikern Steven W. Brewer und Gail Stott im Jahr 2014 in Belize entdeckt. Verwandte Arten wachsen auf den Westindischen Inseln, Kuba und Jamaika.
Der Baum wächst einstämmig, bis 16 Meter hoch und besitzt einen palmenähnlichen Blattschopf; er ist aber in keinster Weise mit Palmen verwandt, er gehört zur Familie Rutaceae!Die Originalbeschreibung kann hier (http://phytokeys.pensoft.net/articles.php?id=10015) nachgelesen werden.
Untenstehend ein Bild, das von Ya'axché  Conservation Trust veröffentlicht wurde (Quelle: https://www.facebook.com/yaaxche/posts/10157810741515618:0 )



(Quelle: https://www.facebook.com/yaaxche/photos/a.10150157449255618.397308.370991160617/10157810741515618/?type=3&theater)