Dienstag, 23. August 2016

Metrosideros bartlettii

Ein extrem seltener Baum und hoch gefährdet!
Es handelt sich um eine Myrtaceae aus Neuseeland, die Art wurde erst 1975 entdeckt und es sind derzeit nur 25 Exemplare in der Natur bekannt. Damit ist er in seiner Seltenheit und Gefährdung mit der berühmten Wollemie aus Australien vergleichbar!
Der Baum wächst von oben nach unten, d.h. er beginnt als Epiphyt und erreicht erst im Laufe seines Wachstums den Boden um sich dort zu verwurzeln.
Da die Blüten zur Samenbildung auf Fremdbestäubung angewiesen sind, ist eine generative Vermehrung bei dieser geringen Population kaum möglich.
Die global tree campaign stellt den Baum auf ihrer Seite vor (Quelle: http://globaltrees.org/threatened-trees/trees/bartletts-rata/).
Weitere Informationen sind auch bei wikipedia  verfügbar.
Sehr schöne Bilder dieses Baumes zeigt Dayne Laird auf der Seite einer Spezialgärtnerei (sie lassen sich leider nicht einbinden)






grandiose Baumlandschaft


Die Seite iso.500px.com  veröffentlicht viele großartige Fotos.
Vor einigen Wochen hat sie einen Fotowettbewerb veranstaltet und dieses Bild, in dem Bäume die zentrale Rolle spielen hat gewonnen.
Mich beeindruckt es so stark, daß ich es hier gerne zeige!
Der Fotograf Eriks Zibalodis hat dieses Bild aufgenommen und in seiner Serie auf 500px.com veröffentlicht:
(Foto: Eriks Zibalodis, Quelle: https://iso.500px.com/local-landscape-quest-winner/)

Kommentar zu diesem Bild und seiner Prämierung durch den Autor der Seite:
“This image is the perfect example that an amazing landscape picture is not made only wide angle lenses, huge mountains, and stormy seas. Here it’s not about the open spaces, but the intimate vision of the photographer. Conceptions of a common landscape are inverted; a swamp is not a gloomy and cold place, but a reflection of the warm light from the sky to reveal details of the vegetation mirrored in the water. Our sight is drawn up to follow the sinuous bank until it gets lost in the fog that separates the various layers of the image, giving it an almost infinite depth. Breathtaking.”

Montag, 22. August 2016

Der älteste Baum Europas

Heute ging es durch die Nachrichten: der älteste Baum Europas soll eine Panzer-Kiefer sein - Pinus heldreichii.
Das untersuchte Individuum steht mit einer Gruppe weiterer alter Kiefern im Norden Griechenlands im Pindos-Gebirge.
Nach Sciencedaily (https://www.sciencedaily.com/releases/2016/08/160819114224.htm) soll der Baum mindestens 1075 Jahre alt sein.

(Foto: Dr. Oliver Konter, Mainz, Quelle: https://www.sciencedaily.com/releases/2016/08/160819114224.htm)

Samstag, 20. August 2016

Japanischer Schnurbaum - riesengroß!

Japanische Schnurbäume, Styphnolobium japonicum, besser bekannt unter dem Namen Sophora japonica, sieht man nicht selten als Straßen- oder Parkbaum. Wenn sie nicht blühen verwechselt man sie leicht mit Robinien. Die Blütenstände - Rispen - zeigen sich im Hochsommmer, lange nach den Robinien, dann sind die Bäume übersät mit Blüten, auch der Boden unter ihnen kann komplett mit abgefallenen Blüten bedeckt sein.
Wenn man dieses Exemplar auf dem Gelände der Klosterruine Chorin sieht, ist nach Wuchsform, Größe und Borke keine Verwechselung mit Robinie möglich. Ob ich ihn allerdings als Schnurbaum erkannt hätte, weiß ich nicht: in derartiger Größe habe ich ihn noch nie gesehen!
Da der Baum ab etwa 2 m Höhe zweistämmig wächst, hat der Stamm auch darunter einen ovalen Querschnitt. Für eine Messung war er nicht zugänglich, ich hatte aber auch kein Maßband, so kann ich nur schätzen: 1 m kurzer Durchmesser, 2 m langer Durchmesser, das macht einen Umfang von rund 4,50 Metern!

Wie ich mittlerweile gelesen habe, wird dieser Schnurbaum bei Monumental Trees geführt (http://www.monumentaltrees.com/de/deu/brandenburg/barnim/9665_sudgiebeldesabtgebaudes/) - er hatte 2014 einen Umfang von 4,49 m, dürfte jetzt also sicher über 4,5 m liegen.

Damit liegt er in der Spitzengruppe auch der Deutschen Championtrees! Nur 4 Exemplare liegen darüber!





Mittwoch, 10. August 2016

Birken im Liebermann-Garten

In den letzten Jahren ist die Villa und der Park des Malers Max Liebermann wieder zugänglich und soweit wie möglich in den ursprünglichen Zustand versetzt worden.
Max Liebermann war großer Gartenfreund und hat sich intensiv um Gestaltung und Malerei in seinem Garten bemüht!
Ganz charakteristisch ist dabei die Birkengruppe, durch die er einen Weg angelegt hat, die er auch auf seinen Bildern verewigt hat. Auch diese Birken stehen wieder in der von den Gemälden bekannten Form!




Samstag, 6. August 2016

Feigen im Park Sanssouci

Auf den berühmten Terrassen unter dem Schloß Sanssouci wachsen - hinter Glastüren - Feigenbäume. Es handelt sich um eine Sorte mit besonders tief gelappten Blättern, und sie setzen auch Früchte an - ob sie auch reif werden?





Mittwoch, 3. August 2016

Vitis vinifera

Die meisten Weinfreunde interessieren sich natürlich nur für die Früchte bzw. deren Folgeprodukte.
Zur Weinrebe gehören aber auch die Blüten: klein, grün unscheinbar, aber ästhetisch!